• Gleiche Inhalte

    • Von Joaquin
      Das Apple für sein Projekt Titan und dem autonom fahrendem Elektroauto iCar einen Partner aus der Automobilbranche benötigt, davon gehen viele aus. Und schon vor den derzeitigen Neuigkeiten rund um den südkoreanischen Automobilhersteller Hyundai Motors, hat es seitens Apple mehrere Gespräche mit anderen Autoherstellern gegeben. So zum Beispiel auch mit VW, Magna, Mercedes und BMW. Neben Produktionsstandorten, Logistik und KFZ-Know-How spielen hier sicherlich auch die Vertriebsstrukturen und Servicestandorte eine wesentliche Rolle. 
      Nun soll ein weiterer Automobilhersteller im Gespräch mit Apple stehen, Hyundai Motors. In diesen frühen Gesprächen soll es für ein Elektroauto unter anderem um eine Fahrzeugproduktion gehen, wie auch um die Entwicklung von Batterien. Im Gegensatz zu dem noch vor kurzem neuem Termin von 2024, wurde hier der Termin 2027 genannt.
      Allein diese Nachricht sorgte bei Hyundai für einen Kurssprung ihrer Aktie um 30 Prozent. Die Konzernmarke Kia Motors um 14 Prozent. 
      Derweil hat Hyundai die Aussagen zurückgezogen und jeden konkreten Hinweis auf Apple gelöscht. Nun wird lediglich von Kontakten über die Entwicklung autonomer Elektrofahrzeuge berichtet. Das darf nicht als Dementi gewertet werden, schon mehr als ein öffentliches Zurückrudern um vermeintliche Gespräche mit Apple nicht zu gefährden. Apple ist dafür bekannt, einen strikten Geheimhaltungskurs bei der Entwicklung ihrer Produkte zu gehen. 
      Hyundai Motors hat Produktionsstätten in den Vereinigten Staaten, was für Apple sicher auch ein wesentlicher Punkt auf der Agenda sein dürfte. Das angesprochene Produktionsjahr von 2027 zeigt, dass Apple keine Eile hat ihr Apple-Auto iCar auf dem Markt zu werfen/bringen bzw. hier wohl überlegt handelt und stetig ihr Ziel verfolgen und sich Zeit lassen Allianzen zu knüpfen. Hierbei kann man sicher sein, dass Apple neben Hyundai auch bei andere Partner angefragt hat. Dies könnte darauf hindeuten, dass Apple nicht nur den einen, sondern auch andere Autohersteller evtl. für die Fertigung des Apple-Autos iCar in Frage kommen. 
    • Von Joaquin
      Hier folgt eine lose Zusammenfassung der Ereignisse, welche das Apple-Auto betreffen. Zum jetzigen Zeitpunkt mehr oder weniger harte Fakten, welche die Arbeit von Apple an ein Elektroauto oder gar ein selbstfahrendes/autonom fahrendes Auto bestätigen.
      2008: Apple-Gründer und ehemaliger CEO Steve Job, hat gegenüber dem Apple Board Mitglied und J. Crew Group CEO Mickey Drexler, Interesse an ein eigenes Apple-Auto bekundet, als zu dieser Zeit über das neu erschienene Elektroauto von Tesla gesprochen wurde. Auch Apple iPod Senior VP Tony Fadell gibt eine solche Erwähnung an, als das iPhone auf dem Markt kam. September 2014: Apple CEO Tim Cook übergibt an Vice President Steve Zadesky, ehemaliger Ford Ingenieur der die Leitung für das iPod und iPhone hatte, Apples Automobilentwicklung. Auch Johann Jungwirth, President und Chief Executive der Mercedes-Benz Forschung und Entwicklung in den USA, soll ebenfalls von Apple angeheuert worden sein. Es gibt Gerüchte, dass Apple an ein Elektroantrieb für ein Auto arbeitet. Weitere Gerüchte sagen, dass Apple an ein Selbstfahrendes Auto arbeitet. Andere sagen, Apple arbeitet eher an einen Minivan, als an ein herkömmliches Auto. Apples unbekanntes Auto bekommt den Namen iCar von den Medien verpasst. Der Name Project Titan fällt im Zusammenhang mit Apples Fahrzeugprojekt. Apple schaut sich mehrere Fabriken von etablierten Automobilfirmen an und führt erste Gespräche mit deren Managern. May 2015: Apple Groß-Investor Carl Icahn behauptet, Apple würde 2020 mit einem eigenem Aoto am Markt erscheinen und nennt es "the ultimate mobile device". Apple wirbt im großem Stil Ingenieure und Manager von anderen Autofirmen und Elektrofahrzeug-Entwicklerteams ab. Der Batteriehersteller A123 wirft Apple vor, extrem und massiv Top-Entwickler abgeworben zu haben. Der Elektromotorradhersteller Mission Motorcycles klagt Apple an, durch Abwerbungen die Firma ruiniert zu haben. Apple wirbt Arbeiter und Ingenieure vom Elektroautohersteller Tesla ab. Apple such über LinkedIn Leute für die Entwicklung im Automobilbereich. August 2015: Apple hat Testfahrten für das GoMomentum Station Gelände beantragt. September 2015: Apple ist bei der kalifornischen Kfz-Behörde vorstellig geworden. Januar 2016: Apple registriert die Domains Apple.car, Apple.cars und Apple.auto. Januar 2016: Elon Musk und CEO der Elektroautofirma Tesla sagt, es sei ein offenes Geheimnis, dass Apple dabei ist ein eigenes Elektroauto zu entwickeln. Mai 2016: Apple zeigt Interesse an Ladestationen für Elektroautos. Juli 2016 Dan Dodge Gründer und früheren CEO von QNX, BlackBerry Ltd.’s Automobil-Software-Abteilung, soll von Apple engagiert worden sein. Angeblich soll er an Software für Autonome-Fahrzeugen bei Apple arbeiten. September 2016 Apple soll angeblich zahlreiche Entlassung im Projekt Titan vornehmen um eine neue Ausrichtung des Projektes zu ermöglichen. Die hier aufgeführten Daten sind nur rudimentär. Viele sind lose, ohne Datum und können daher auch in der chronologischen Folge falsch sein. Wer mehr dazu weiß, einfach hier die Korrektur als Beitrag posten, ich versuche dann die Korrektur hier einließen zu lassen.
    • Von Joaquin
      Apple investiert eine Milliarde US-Dollar, also umgerechnet 880 Mio Euro in den Fahrdienstvermittler Didi Chuxing. Dieser gilt als chinesischer Uber-Rivale und dominiert den chinesischen Markt. Aber was bezweckt Apple damit?Ein Fahrdienstvermittler wie Didi Chuxing passt Apple gut ins Konzept, vor allem in einem so wichtigem Markt für Elektroautos wie China. Denn das Apple das Elektroauto iCar entwickelt, ist kein Geheimnis mehr, aber ohne strategische Ausrichtung wäre das Apple iCar schnell dem Untergang gewidmet. Vor allem, da sich der Automobilmarkt in den kommenden Jahren enorm verändern wird.
      Was das Thema Elektroautos anbelangt, da gibt es zahlreiche neue Faktoren die zu beachten sind, insbesondere wenn man ein autonomes Fahrzeug auf den Markt bringen möchte. Die gegenwärtigen Debatten sind gekennzeichnet von dieser Thematik und die Allianz mit einem Fahrdienstvermittler kann hier viele neue Impulse und Informationen liefern. Vor allem, da die Konkurrenz nicht schläft.
      Auch Google hat kräftig in den Konkurrenten Uber investiert, auch wenn deren Rechnung ihr Fahrzeug in die Uber-Flotte zu integrieren nicht ganz aufgegangen ist. Hier scheint die Kooperation nicht ganz so glücklich gelaufen zu sein.
      Mercedes dagegen investiert erfolgreich in den Online-Mobilitätsmarkt. Zuerst kaufte es die deutsche App MyTaxi auf und dann den Londoner Taxi-App-Anbieter Hailo. Damit expandiert Mercedes im Mobilitätsmarkt und das mit Erfolg. Wie sich jetzt bereits abzeichnet wird Mercedes versuchen diesen Markt mit seinen Fahrzeugen zu kombinieren um in den Bereich Car-Sharing-Auto einzudringen.
      Ähnliche Gedanken dürften auch bei Apple und der Investition zu Didi Chuxing passen. Gerade wo die Preise für Elektroautos noch über denen von normalen Benzinern liegen, könnte man durch solche Plattformen und Lösungen, zu einer Verbreitung der Produkte und Anwendung bei erschwinglichen Preisen kommen. Vor allem da heutzutage nur wenige die Möglichkeit haben, ein Elektroauto mit passender Ladestation zu unterhalten.
      Da Apple zudem rund ein viertel ihres Geschäftes in China machen und Didi Chuxing dort erfolgreich agiert, dürfte sich diese Investition schnell bezahlt machen. Es bleibt abzuwarten ob sich das am Ende auch für das Apple iCar auszahlt.
    • Von Joaquin
      Bei der finanziellen Lage von Apple ist es mitunter preiswerter ein Startup aufzukaufen, als selbst Zeit und Geld in die Entwicklung zu stecken um sich das bereits anderswo vorhandene Know-How, selbst zu erarbeiten. Das Elektromotorrad-Startup Lit Motors scheint hierfür wohl gut ins Portfolio passen zu können.
      Lit Motors entwickelt selbstbalancierende elektrische Motorräder und ihr derzeitiger Prototyp ist das Model C-1.Der Name scheint dabei nicht zufällig gewält zu sein, denn das Motorrad erinnert stark an den Motorroller C1 von BMW.
      Inwieweit eine Übernahme wirklich bevorsteht, bleibt abzuwarten. Sicher scheint zumindest, dass Apple von Lit Motors bereits Ingenieure abgeworben und für das eigenen Apple Auto iCar eingestellt hat. Ein Vorgehen, das Apple ja nur zu genüge praktiziert. Dies ist aber an sich nicht ungewöhnliches, denn Apple hat schon mehrere Leute abgeworben oder gar komplette Startups und Firmen für seine Projekte aufgekauft, wie zum Beispiel iTunes oder Siri.
      Es bleibt hierbei die Frage, ob das Abwerben dieser Mitarbeiter von Lit Motors ausreicht oder ob Apple wirklich gleich die komplette Firma übernehmen will und welche technischen Vorteile sie daraus ziehen könnte?
    • Von Joaquin
      In der Zeitung Steirische Wirtschaft vom Juli 2015, spricht KTM Chef Stefan Pierer, schon frühzeitig vom Apple Elektroauto. Und zwar nicht als Fiktion sondern er sieht es als gegeben hin, dass das Apple Auto kommt
      Für ihn alles andere als Fiktion und er warnt dort mit erhobenem Zeigefinger, dass in zehn Jahren die Automobilwelt ganz anders aussehen kann, wenn die Wirtschaft und Politik, nicht rechtzeitig die Weichen stellen. In diesem Zusammenhang nennt er auch Tesla und warum sie so erfolgreich sind.
      "Ein Elektromotor ist im Vergleich zu einem Verbrennungsmotor von der Technologie her eigentlich watscheneinfach und hat gleichzeitig einen hohen Wirkungsgrad. Man kann sich also beim E-Auto auf Interieur, auf Connectivity und Batterietechnik konzentrieren. Das ist der Grund, warum Tesla aus dem Stand technologisch so erfolgreich war. Wenn es gelingt die Batteriekapazität dort hin zu bringen, dass man leicht 400 oder 500 Kilometer fahren kann, sehe ich den Verbrennungsmotor massiv unter Druck. Das dauert zwar noch - aber ich will nicht wissen, was in zehn Jahren ist.
      Außerdem erwarte ich mir Apple mit einem eigenem Elektroauto - und zwar relativ zügig. Dann werden die Karten völlig neu Gemischt."
      Anzumerken sei hier auch, das KTM was Elektrofahrzeuge ist ein Pionier auf dem modernen Markt ist. KTM ist der erste große Motorradhändler der mit der KTM Freeride E ein Elektromotorrad auf den Markt gebracht haben.
  • Aktuelles in Themen