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3 Ergebnisse gefunden

  1. Bosch ist ein Begriff in der Automobil- und Fahrzeugwelt. Nahezu jeder Hersteller verwendet wichtige Komponenten von Bosch und da verwundert es nicht, dass sich auch Bosch auf den Zukunftsmarkt der Elektromobilität einstellt, bzw. einkauft. Schon jetzt investiert Bosch rund 400 Millionen Euro jährlich in die Elektromobilität. Zwar ist Bosch selbst auch ein Akku-Hersteller, aber in Zeiten der stetig wachsenden, mobilen und elektrischen Verbraucher, kann man hier nicht genug Know-How bekommen und einkaufen. Das in der Nähe des Silicon Valley beheimatete US-Startup Seeo Inc. wurde von Bosch aufgekauft um einem entscheidenden Problem bei der Akku-Herstellung entgegen zu wirken. Ziel ist vor allem die Energiedichte von Akkus zu vergrößern um Platz zu sparen und so mehr Energie auf kleinem Raum packen zu können. Da aber bei bisherige Lithium-Ionen-Batterien die Anode zu großen Teilen aus Graphit besteht, besteht hier ein Limit, welches durch Seeo nun verändert werden kann. Hierzu dient eine neue Festkörpertechnik, wodurch auch die Anode aus reinem Lithium gefertigt werden und somit die Speicherfähigkeit enorm steigert werden kann. Auch sollen die neuen Akkus ohne Flüssigelektrolyt, wodurch sie nicht mehr brennbar wären und einen deutlichen Sicherheitsvorteil im Automobilbau darstellen würden. Bei ihrem neuem Akku-Konzept geht Bosch von einer Verdoppelung der Energiedichte der Stromspeicher und einer damit einhergehenden Reichweitenverdoppelung, bis zum Jahr 2020. Gleichzeitig sollen aber auch die Kosten gesenkt werden. Bosch rechnet mit einer Serienreife in fünf Jahren. Jedoch ist Bosch nicht die einzige Firma, welche in der Akku-Technologie forscht und es wird sich in fünf Jahren zeigen, wer hier die bessere Technik und Konzepte hervor gebracht hat.
  2. Der Aluminiumkonzern Alcoa und der israelische Akkuhersteller Phinergy, wollen dank einer Kombination aus herkömmlichen Lithium-Ionen-Akku und Aluminium-Luft-Batterie, Reichweiten von 1.600 Kilometer mit einem normalen Elektroauto erreichen. Ihre Technik demonstrierten die beiden Unternehmen bereits mit einem einem umgebauten Citroen. Phinergy 1000 Mile Aluminum Air Battery On The Road In 2017 Die Batterie besteht dabei aus Aluminiumplatten, welche als Anode dienen. Der Sauerstoff reagiert mit dem Metall, zusammen mit einem Wasser-basierten Elektrolyt. Hierbei entsteht Aluminiumhydroxid und elektrischer Strom. In dem Elektrolyt wird das Aluminiumhydroxid gelöst. Nach Angaben von Alcoa, soll sich daraus wieder Aluminium, verlustfrei gewinnen können. Der Trick und das Konzept dahinter sind zwei Stromspeicher. Ein herkömmlicher Lithium-Ionen-Akku wird wie gewohnt an der Steckdose, bzw. an der Ladesäule geladen und dient für die alltäglichen Kurzstrecken. Sobald aber bei längeren Srrecken, sich der Lithium-Ionen-Akku leer gelaufen hat, wird auf die Aluminium-Luft-Batterie umgeschaltet. Ob dieses Konzept aber Zukunftstauglich und Praxistauglich ist, bleibt abzuwarten. Dies scheint eher eine Zwischenlösung für Spezialfälle zu sein. Für die Zukunft möchte man eine Lösung aus einem Guss und keine Zweikomponentengeschichte, deren Kosten sicherlich auch nicht ganz ohne sein werden.
  3. Ich habe gehört, dass die Batterien/Akkus der Elektrofahrzeuge schädlich für die Umwelt sind. Zum eine soll es für die Entsorgung von Lithium-Ionen-Batterien noch kein vernünftiges Konzept geben und auch die Herstellung dieser Batterien soll sehr Recourenfressend sein. Weiß da jemand näheres darüber oder ob es mittlerweile andere Akku-Konzepte gibt, die auch praxistauglich sind?