Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Joaquin

Projekt Titan - Das Projekt hinter und für das Apple-Auto iCar

Recommended Posts

Auch wenn man sich noch nicht über einen Namen, Funktion, Aussehen usw. festgelegt hat, muss doch alles intern einen Namen haben und sei es nur um die Ausgaben dort ordentlich in den Büchern fest zu halten. Für das Apple-Auto iCar ist dies Titan, bzw. das Projekt Titan.

So kann man beruhigt Buch führen, ohne etwas genaueres nach außen zu tragen. Man kann so auch das Kind quasi bei einem Namen nennen, auch wenn es am Ende ganz anders getauft wird. Immerhin bedienen wir uns als Menschen der Sprache und Wörter und da wird es auch in der Entwicklung zwingend nötig sein, ab und an dem Kind, erst einmal einen Namen zu geben.

Das eine ist im übrigen das allumfassende Projekt Titan, was an sich schon sehr ausschweifend und unkonkret sein kann, je nachdem, wie umfassend man das Projekt Elektroauto angehen mag. Denn noch ist nicht klar, wie viel Apple hier eigentlich selbst herstellen will?

Im verlauf um die Diskussion, ob Apple ein eigenes Fahrzeug auf den Markt bringen will oder nicht, taucht immer wieder Apple-TV als Argument auf und das hier Apple ja auch nicht einen eigenen Fernseher auf den Markt hat bringen wollen.

Ja, Apple hat keinen eigenen Fernseher auf den Markt gebracht und dies hat Apple auch selbst nie behauptet. Aber es wäre auch falsch zu behaupten, Apple hätte nur eine Smart-TV-Box auf den Markt gebracht und mehr nicht, denn genauso wie Amazon mit ihren Firestick und Apple-Prime usw. hat auch Apple da sehr viel mehr drum herum, bei dem das Apple-TV nur ein kleiner Teil davon ist. Mit Pixar verschaffte sich Steve Jobs den Zugang zur Walt Disney Company, deren Film und TV-Serienlandschaft. Was das Musikgeschäft angeht, da wissen wir wohl mittlerweile alle, wie groß Apple das Netz gespannt hat. Auch da geht es schon lange nicht mehr um den iPod. Und einen eigenen Fernseher braucht Apple schon lange nicht mit großen iPhones und iPads als Abspielgeräte für unterwegs. Apple weiß sehr gut, wie man in einen Markt eindringt, ihn neu definiert und dann sozusagen assimiliert.

Über die Apple-Watch lachen immer noch die Kritiker und trotzdem ist es das umfassendste Konzept einer smarten Uhr und auch hier dominiert Apple zu Recht den Markt. Und auch hier hat Apple nicht einfach die Software oder das Betriebssystem einer bestehenden Smartwatch spendiert, sondern das Ganze selbst als eigene Uhr aufgelegt.

Beim Auto darf man sich nun fragen, ob es für Apple Sinn macht sich mit einem System wie Apple CarPlay in ein bestehendes Ökosystem einzuhängen oder man das Konzept Auto für so überholt erachtet, dass man es lieber selbst neu definiert? In anderen Sparten hat es Apple erfolgreich getan und ein komplettes Auto bietet sich hier geradezu an, dass System an sich  neu zu definieren und zu erfinden.

Man kann dem so skeptisch gegenüber stehen wie man will, die Anzahl an abgeworbenen Ingenieuren und das Betätigungsfeld dieser Köpfe, ist einfach zu viel um sie nur an einem "kleinen" Projekt arbeiten zu lassen. Die Frage ist wohl am Ende, wie ich oben bereits erwähnte, wie viel wird Apple selbst herstellen wollen? Folgt es hier der Idee von Tesla, Akkus selbst herzustellen? Wie umfassend wird die Revolution die Apple dem Verbraucher in der Mobilität aufzeigen will? Dies wird wohl bis zum Ende ein Geheimnis sein, aber sicher ist, dass sie mehr sein wird, als nur eine Integration in ein Ökosystem anderer Firmen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Join the conversation

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.
Note: Your post will require moderator approval before it will be visible.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung jetzt entfernen

  Only 75 emoji are allowed.

×   Your link has been automatically embedded.   Display as a link instead

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  

  • Gleiche Inhalte

    • Von Joaquin
      Das mag nun verwundern, aber Apple hatte schon 1979 ein Auto quasi im Rennen, einen Porsche 935 K3 Turbo. Weder elektrisch angetrieben noch autonom, sondern ein konventionell angetriebener Rennwagen. 
      Steve Jobs war schon immer ein Fan deutscher Designer und so war er auch vom Design des Porsches angetan. 1980 sponsorte Apple das Rennteam von Bob Garretson und so zierte das Rennauto, ein Porsche 935 K3 Turbo, Apples Regenbogen-Logo.
      Nun wurde eine 700 PS strake Replika des damaligen Apple-Autos, für 499.000 US-Dollar zum Verkauf angeboten. Das 750 bis 800 PS starke Original ist dagegen schon im Besitz von Adam Corolla der den Wagen seinerzeit für 4,84 Millionen US-Dollar kaufte. Der derzeitig geschätzte Wert liegt bei 8 bis 10 Millionen Dollar.
      Hier die Technischen Daten der Apple-Auto Replika:
      Jahr: 1979
      Marke: Porsche
      Modell: 935
      Motor: 3,8 L Doppelturbo
      Außenfarbe: Weiß
      Innenfarbe: Schwarz
      Antriebsstrang: Hinterradantrieb
      Lagerbestand: # 0184OP
      VIN: GT935101
      Preis: $499.000
      DVR: 9 79 11330
      Die weiteren Detail sind  wie folgt:
      1979 Porsche 935
      GT935-101 ist eine speziell gebaute Kettenwaffe. Optisch ist es ein 935 K3. In seinem Inneren befinden sich viele GT2-Komponenten, wie z.B. ein von Bob Holcomb gebauter 3.8 TT, ein GT2 6-Gang-Getriebe und das komplette Doppel-Wunschknochen 993-Hinterradaufhängungsmodul wurde fachmännisch in die 911-Wanne eingepfropft. Der Motor leistet mehr als 700 PS bei 1,2 bar, so dass es an Leistung nicht mangelt. Das Auto ist sehr nachgiebig und gut ausbalanciert, der 3.8 TT wird Sie an den Sitz nageln, während Sie auf das laute Pedal treten. Die Bremsleistung ist ebenso beeindruckend, wobei das Auto unter allen Bremsbedingungen sehr stabil ist. Die Höchstgeschwindigkeit wird auf über 200 MPH geschätzt. Dies ist ein seriöses Auto. Perfekt für SVRA, HSR, SCCA sowie für Strecken- und DE-Tage. Satteln Sie das richtige Team auf und dieses Auto wird bei der Daytona Classic 24 konkurrenzfähig sein. Fahrgestell - 1969 911Karosserie - GT935 K3Motor - 3.8 TT, Carrillo-Stangen, Mahle-Kolben, aktualisierte Turbos mit internen Wastegates, Holcomb EFI mit Zytec Engine Management. Modus-Ladeluftkühler, gebaut von Bob Holcomb und aufgefrischt von Loren Beggs (911 Design) ca. 20 Stunden seit der Auffrischung. über 700 PS bei 1,2 bar, S-Car-Go Billet-Motorträger, Getriebe - 993 GT2 6-Gang (interne Ölpumpe) ca. 20 Stunden seit der AuffrischungSchalthebel - Redstone PerformanceSeat & Belts - OMP WRC-XL, OMP Belts (neu in 2017)Vorderradaufhängung - ERP 935 StyleHinterradaufhängung - 993 Double Wish BoneDämpfer - JRZ Doppelte einstellbare Bremsen - Brembo Bremssättel, Pagid PadsFelgen - BBS 18in (993 Center Locks)Brennstoffzelle - 27 gal Fuel Safe (neu in 2017)Öltank - Redstone PerformanceÖlkühler - 935 StyleAir Jacks - Porsche MotorsportsBatterie - Leichte TrockenzellenFeuersystem - FeuerflascheFarbe - Gran Prix White
      Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)
    • Von Joaquin
      Über das Aussehen des Apple-Autos und seinen technischen Möglichkeiten ranken sich derzeitig, zahlreiche Gerüchte. Ein Elektroauto soll es sein, evtl. sogar eher ein Minivan anstatt eines herkömmlichen PKWs. Autonom soll es ein und was noch?



      Schreibt hier einfach eure Prognosen und Wünsche zum geplanten Apple-Auto
    • Von Joaquin
      Apple hat für ein 3-phasigen Elektromotor ein Patent eingereicht. Ein sicheres Indiz dafür, dass Apple weiterhin an einer motorisierten Lösung arbeitet, auch besser bekannt als das Apple Auto iCar. Auffällig ist, dass sich das Patent nahe an dem Motor von Tesla orientiert. Bei der Vielzahl an abgeworbenen Tesla-Ingenieuren ist dies wohl auch kein Wunder. 
      Ein solcher 3-phasigen Elektromotor hat gegenüber üblichen Motoren mit Permanentmagnetantrieb  den Vorteil, dass ein hohes Startdrehmoment erzeugt werden und über die Spannung/Frequenz gesteuert werden kann, als auch für den Betrieb im Gelände geeignet ist. Zudem wird einem solchem Motor eine längere Laufzeit zugesprochen und sie sind günstiger in der Herstellung und Wartung.
      Dieses Patent zeigt neben den zahlreichen anderen eingereichten Patenten, dass Apple hier nicht nur einfach an einer zu implementierenden Fahrzeuglösung für Drittanbieter arbeitet, sondern aktiv selbst an einem Fahrzeug und hier wohl bevorzugt an ihrem Apple Auto iCar arbeitet. 
  • Aktuelles in Themen