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Joaquin

Das neue ÖKO-CO2-Label für Autos ist da, aber ohne ÖKO zu sein

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Es ist kaum zu glauben was die Politik da auf dem Weg gebracht hat und wie sie hier den einfachen Bürger für dumm verkauft. Ein Öko-Label sollte her, aber dabei sollte der Autoindustrie bloß kein Schaden entstehen.


So hat man nun die Alphabetisch sortierte und bunte Skala Ad-Absurdum geführt, denn hier wurde nicht einfach die reine CO2-Emission als Grundlage genommen. Hier hat man mit einem wesentlichen Faktor das Gewicht des Fahrzeuges mit ins Spiel gebracht. Dadurch haben es besonders schwerere Fahrzeuge leichter, ein vermeintlich positives ÖKO- und Umweltlabel zu erhalten.


Eine grüne Effizienzklasse würden damit sogar Panzer erreichen, wie man in der so genannten Panzerrechnung dargelegt hat. So würde der deutsche Kampfpanzer Leopard 2, welcher pro gefahrenem Kilometer ganze 1500 Gramm CO2 ausstößt, dank seines Gewichts von 62 Tonnen und damit laut der neuen Effizienzklassen-Verordnung ebenso "grün" sein, wie der neue VW Golf 1.4.


Diese Rechnung zeigt schon, was dieses Label in Wirklichkeit wert ist und so wurde das Label schon im Vorfeld als Etikettenschwindel, Mogelpackung, wunderlichste Ökoklassifizierung der Industriegeschichte oder unsinnigstes Öko-Label Deutschlands, entlarvt.


Durch die neue Klassifizierung werden Klimakiller und so genannte SUVs (Sport Utility Vehicle) und Luxuskarossen besser bewertet wie Kleinfahrzeuge mit niedrigem CO2-Ausstoß.


Zum Beispiel landen ein 2345 Kilo schwerer Audi Q7 3.0 TDI mit einem Kohlendioxidausstoß von 195 Gramm pro Kilometer und ein 2,5 Tonnen schwerer Porsche Cayenne S Hybrid  mit einem Kohlendioxidausstoß von 193 Gramm pro Kilometer in der zweitniedrigsten Klasse B. Dagegen landet ein Kleinwagen wie der Toyota Aygo, welches einen deutlich niedrigeren CO2-Ausstoßes hat, in der wesentlich schlechteren Klasse C. Ein weiterer Vergleich zeigt auf, wie unsinnig das ganze ist. So wird zum Beispiel ein Smart Fortwo cdi mit dem Rekordwert von 86 g/km nach in die gleiche Kategorie C eingeordnet, wie ein BMW X6 Hybrid (238 g/km).


So schaut ein ÖKO-Label aus, wenn es von der Autoindustrie kräftig mitgestaltet wurde ;)

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